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Lösung · Dokumenten-Pipeline

PDF-Belege rein. Geprüfte ERP-Buchungen raus.

Bestellungen, Rechnungen, Lieferscheine und Auftragsbestätigungen kommen als PDF — und werden im Innendienst abgetippt. Die kitun Dokumenten-Pipeline liest diese Belege template-frei mit lokaler KI, prüft jede Position deterministisch und legt sie über die offiziellen Schnittstellen direkt in eurem ERP an. Kein Dokument verlässt euer Netzwerk. Keine Gebühr pro Beleg.

PDF-Belege rein. Geprüfte ERP-Buchungen raus.
Template-frei
Neue Absender ohne Einrichtung
On-premise
Open-Weights-Modelle auf eurer Hardware
0 % unentdeckte Fehler
Als Betriebsziel, nicht als Werbeversprechen
Keine Stückpreise
Fixe Kosten statt Volumenstaffeln
Euer Code
Repository-Übergabe, kein Lock-in

Der teuerste Prozess, der in keiner Auswertung steht

In einem typischen Industrieunternehmen mit 40 Belegen pro Tag bindet manuelle Erfassung rund 4 Arbeitsstunden täglich — knapp 40.000 Euro pro Jahr, bevor der erste Erfassungsfehler zur Falschlieferung wird. Dazu kommen Fehlerfolgekosten, verfallene Skonti und ein Innendienst, der tippt statt verkauft. Die vollständige, nachrechenbare Rechnung: Was kostet manuelle Belegerfassung wirklich?

Und das Problem löst sich nicht von selbst: Die E-Rechnungspflicht strukturiert nur Rechnungen, nur in Deutschland, mit Übergangsfristen — Bestellungen, Lieferscheine und der gesamte Schweizer Belegverkehr bleiben PDF.

So funktioniert die Pipeline

01

Eingang & Weiche

Belege kommen per Postfach, Ordner oder Scan. Dubletten werden per Datei-Hash aussortiert, bevor Rechenzeit anfällt. Bereits strukturierte Eingänge (E-Rechnungen, CSV) laufen deterministisch — KI nur dort, wo sie gebraucht wird.

02

Extraktion, lokal

Layout-Parsing und template-freie Extraktion mit Open-Weights-Modellen auf eurer Hardware. Das Modell schreibt ab, was im Beleg steht — es rechnet und rät nicht.

03

Deterministische Validierung

Jede Position wird nachgerechnet (Menge × Preis = Summe), jeder Wert gegen den Originaltext belegt, Artikel- und Partnernummern gegen eure Stammdaten aufgelöst. Mathematik findet Zahlendreher zuverlässiger als jedes Review.

04

Anlage im ERP

Geprüfte Belege entstehen über die offiziellen Schnittstellen eures Systems — als Verkaufsauftrag, Eingangsrechnung oder Wareneingang, mit Quellbeleg verknüpft. Unsichere Belege landen vorausgefüllt in einer Review-Maske: prüfen in Sekunden statt abtippen in Minuten.

Vertiefung: Der komplette Leitfaden · Die technische Anatomie

Das Qualitätsversprechen — und warum es anders klingt als üblich

Anbieter werben mit „99 % Genauigkeit“. Wir nicht — denn die Zahl beantwortet die falsche Frage. Unser Betriebsziel: null unentdeckte Fehler unter den automatisch übernommenen Belegen. Fehler dürfen passieren; sie dürfen nur nicht unbemerkt passieren. Dafür sorgt die Validierungsschicht — nicht das Modell. Typischer Verlauf: 70–90 % der Belege laufen ab Start vollautomatisch durch, die Quote steigt mit jeder Korrektur.

Souverän by design

Belege sind konzentrierte Geschäftsgeheimnisse — Konditionen, Preise, Kundenbeziehungen. Deshalb läuft die Pipeline vollständig on-premise: Open-Weights-Modelle auf einer GPU-Workstation oder kompakten KI-Appliance (Größenordnung wenige tausend Euro), kein Cloud-Dienst, kein AV-Vertrags-Geflecht, DSGVO- bzw. revDSG-konform by design. Das Modell bleibt austauschbar — kein Anbieter-Lock-in, auch nicht bei uns: Ihr bekommt das Repository. On-Premise im Detail →

Eine Pipeline, alle Belegarten

  • Kundenbestellungen → Verkaufsaufträge. Der größte Hebel: positionsgenau, mit Auflösung fremder Artikelnummern — ohne dass Kunden ihr Verhalten ändern. Mehr →
  • Eingangsrechnungen — hybrid. Echte E-Rechnungen deterministisch, freie PDFs (Ausland, Schweiz, Übergangsfälle) per Extraktion; dieselben Prüfungen für alles.
  • Auftragsbestätigungen & Lieferscheine. Positionsweiser Abgleich gegen die Bestellung — Abweichungen bei Preis, Menge, Termin werden gemeldet, solange Reaktion möglich ist.
  • Der EDI-Long-Tail. EDI für die Großen, Pipeline für alle anderen — Geschäftspartner bestellen weiter wie immer.

Die Pipeline ist der spezialisierte Belegerfassungs-Fall — für Agenten jenseits der Belege (Vertrieb, Recherche, Kundenservice): KI-Agenten-Entwicklung →

Direkt in euer ERP — über offizielle Schnittstellen

Keine Portale, keine CSV-Umwege: Die Pipeline schreibt über die dokumentierten Integrationswege eures Systems, damit jede Geschäftsregel greift wie bei manueller Erfassung.

Euer System ist nicht dabei? Gut möglich, dass es trotzdem geht: Jedes ERP mit Import-Schnittstelle, API oder zugänglichem Datenmodell ist anbindbar — von Sage über SelectLine und weclapp bis zu historisch gewachsenen Eigenentwicklungen. Genau solche Integrationen sind unser Kerngeschäft als Custom-Business-Software-Manufaktur.

Rechnet sich das bei euch?

Fehlerfolgekosten anpassen (optional)

Geschätzter Jahreseffekt der Automatisierung

Erfassungskosten × 0,8 + Fehlerfolgekosten, bei 220 Arbeitstagen

Eingaben werden nicht gespeichert oder übertragen.

Drei Eingaben genügen für eine erste Antwort: Belege pro Tag, Minuten pro Beleg, Stundensatz. Wer lieber von Hand rechnet: Die vollständige Rechenlogik ist offen dokumentiert — inklusive Fehlerfolge- und Skontoeffekten. Als Faustregel: Ab 10–20 Belegen pro Tag wird Automatisierung regelmäßig deutlich rentabel; die Amortisation liegt typischerweise innerhalb des ersten Jahres.

Der Weg in den Produktivbetrieb

Phase 1 — Pilot (2–3 Wochen). ~10 echte Belege aus eurem Eingang, Gold-Set mit Soll-Ergebnissen, Pipeline läuft End-to-End bis zum Belegentwurf im Testsystem. Ein bewusst eingebauter Fehler muss gefangen werden — sonst ist Validierung Dekoration.

Phase 2 — Validierung (~100 Belege). Inklusive Absendern, die das System nie gesehen hat. Hier entstehen die Kennzahlen (Durchlaufquote, Positionsgenauigkeit) und die Schwelle, ab der automatisch übernommen wird.

Phase 3 — Produktivbetrieb. Go-live mit Review-Queue, Monitoring pro Absender, Korrekturen fließen zurück. Betrieb als Docker-Stack auf eurer Hardware — wartbar wie jeder andere Dienst, mit Repository-Übergabe.

Euer Aufwand: Beispielbelege bereitstellen, Schnittstellen-Zugang zum Testsystem, ein Ansprechpartner für Stammdaten-Fragen. Kein ERP-Großprojekt — ein präzise umrissenes Modul.

Warum kitun

Wir sind kein SaaS-Anbieter mit Konnektor-Katalog, sondern eine AI-native Software-Manufaktur: Senior-Architekten entwerfen die Pipeline entlang eurer Prozesse, Coding-Agents beschleunigen die Umsetzung, und was in Produktion geht, haben wir reviewt und verantworten es. Das Ergebnis gehört euch — Code, Modelle-Setup, Betrieb. Dieselbe Architektur, mit der wir unsere eigenen Produkte bauen und betreiben.

Häufige Fragen

Was unterscheidet das von SaaS-Tools wie Workist, Konfuzio oder Parashift?

Drei Dinge: Eure Dokumente bleiben im Haus (on-premise statt Anbieter-Cloud), die Kosten sind fix statt volumenbasiert, und die Integration endet nicht am Standard-Konnektor — sie wird auf euer ERP und eure Stammdaten-Logik gebaut, mit Code-Übergabe.

Welche Hardware brauchen wir?

Für mittelständische Volumina genügt eine einzelne 24-GB-GPU oder eine kompakte KI-Appliance mit großem Unified Memory — Größenordnung 2.000–4.000 Euro. Kein Cluster, kein ML-Team; der Betrieb entspricht einem normalen Docker-Dienst.

Wie lange dauert die Einführung?

Vom Kick-off bis zum Produktivbetrieb typischerweise wenige Wochen bis wenige Monate, abhängig von Belegvielfalt und Integrationsweg — die Phasen oben machen den Fortschritt jederzeit messbar.

Was passiert mit Belegen, die das System nicht sicher lesen kann?

Sie landen vorausgefüllt in der Review-Maske und sind in Sekunden geprüft. Jede Korrektur fließt zurück und verbessert die Pipeline — die Review-Quote ist eine fallende Kurve, keine Konstante.

Funktioniert das mit Scans und Papier?

Ja — gescannte und fotografierte Belege laufen über einen Vision-Pfad derselben Pipeline. Born-digital PDFs (der B2B-Normalfall) werden direkt über den Text-Layer verarbeitet, ganz ohne OCR.

Wie ist das Preismodell?

Einmalige Projektkosten plus geringe fixe Betriebskosten — keine Stückpreise, keine Volumenstaffeln, kein Abo-Zwang. Die Ersparnis bleibt vollständig bei euch; eine erste Rechnung mit euren Zahlen entsteht im Erstgespräch.

Trainiert ihr Modelle auf unseren Daten?

Nein. Die Pipeline nutzt fertige Open-Weights-Modelle; Verbesserungen entstehen über Prüfregeln, Beispiele und Schwellen — nachvollziehbar und reversibel. Eure Belege verlassen das Netzwerk nicht, auch nicht zu Trainingszwecken.

20 Minuten, eine ehrliche Einschätzung

Bringt zwei, drei typische Belege mit — wir sagen euch im Erstgespräch, was automatisierbar ist, was es kostet und ob es sich rechnet. Wenn nicht, sagen wir auch das.