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Lösung · myfactory

PDF-Belege automatisch in myfactory erfassen

Der E-Rechnungseingang von myfactory verarbeitet XRechnung und ZUGFeRD — aber Kundenbestellungen, freie PDF-Rechnungen und Lieferscheine werden weiter abgetippt. Die kitun Dokumenten-Pipeline schließt genau diese Lücke: template-freie Extraktion mit lokaler KI, deterministische Prüfung jeder Position, Anlage in myfactory über die offizielle SOAP-API.

Template-frei
Neue Absender ohne Einrichtung
On-premise
Open-Weights-Modelle auf eurer Hardware
0 % unentdeckte Fehler
Als Betriebsziel, nicht als Werbeversprechen
Keine Stückpreise
Fixe Kosten statt Volumenstaffeln
Direkt im ERP
Anlage über offizielle Schnittstellen

Was myfactory heute schon kann

myfactory bringt für strukturierte elektronische Rechnungen einen sauberen Standardprozess mit:

  • E-Rechnungseingang: Eingehende XRechnung- und ZUGFeRD-Rechnungen werden aus einem überwachten Postfach abgerufen, im Vorschaubereich geprüft und direkt eingelesen; per Buchungsschablone schlägt das System die Verbuchung vor. Für E-Rechnungen deutscher Lieferanten ist das der richtige Weg — ganz ohne KI.
  • Schnittstellen-Ökosystem: Shop-Anbindungen übertragen Bestellungen aus E-Commerce-Kanälen automatisch in Verkaufsbelege — der Beweis, dass Beleganlage über Schnittstellen in myfactory ein gut etablierter Weg ist.

Die Lücke — und wofür die Pipeline gebaut ist

  1. Kundenbestellungen als PDF: Der größte Erfassungsposten im Industrie-KMU. B2B-Kunden bestellen per PDF aus ihren eigenen ERP-Systemen — dafür gibt es in myfactory keinen automatischen Erfassungsweg. Die Pipeline macht daraus geprüfte Verkaufsbelege.
  2. Freie PDF-Rechnungen: Ausländische Lieferanten (insbesondere Schweiz — dort gilt keine E-Rechnungspflicht), Übergangsfälle und Sonderbelege kommen ohne eingebettetes XML. Der E-Rechnungseingang greift hier nicht.
  3. Lieferscheine und Auftragsbestätigungen: Für den positionsweisen Abgleich gegen die Bestellung — die vergessenen Belege.
  4. Lokale Verarbeitung: myfactory ist ein Cloud-ERP — die Belegextraktion muss es nicht sein. Die Pipeline läuft on-premise; in die Cloud geht nur der geprüfte, strukturierte Beleg.

So funktioniert die Pipeline mit myfactory

  1. Eingang: E-Mail-Postfach oder Ordner; Dubletten-Erkennung per Datei-Hash, bevor irgendetwas verarbeitet wird.
  2. Extraktion — lokal: Layout-Parsing + Open-Weights-Modelle auf eigener Hardware; template-frei für beliebige Absender-Layouts.
  3. Validierung: Arithmetik je Position, Abgleich gegen Artikel- und Kundenstamm, Belegbarkeit jedes Werts im Originaltext. Unsichere Belege → Review-Maske statt stiller Fehler.
  4. Anlage in myfactory — über die offizielle Schnittstelle: Geprüfte Belege werden über die bidirektionale SOAP-API angelegt (Webservice-Zugänge in der Administration, Funktionsrechte pro API-Benutzer). Damit greifen die myfactory-Geschäftslogik und Berechtigungen wie bei manueller Erfassung — kein Weg an der Plattform vorbei.

Hybrid by design: Echte E-Rechnungen laufen weiter durch den nativen E-Rechnungseingang — die Pipeline kümmert sich ausschließlich um die Belege, für die es keinen strukturierten Weg gibt. Kein Doppelprozess, keine Konkurrenz zum Standard.

On-premise-Extraktion: Souveränität trotz Cloud-ERP

Belege enthalten Konditionen, Preise und Kundenbeziehungen. Die Pipeline hält die sensible Phase — das Lesen und Prüfen der Rohdokumente — vollständig im eigenen Netzwerk: Open-Weights-Modelle, eigene Hardware, keine Extraktions-Cloud, keine Stückpreise. Wie das technisch funktioniert →

Ablauf und Aufwand

  • Pilot (2–3 Wochen): ~10 echte Belege, Gold-Set, End-to-End bis zum Belegentwurf in myfactory (Testmandant).
  • Validierung: ~100 Belege inkl. unbekannter Absender, Schwellen-Kalibrierung.
  • Produktivbetrieb: Review-Queue aktiv, Korrekturen verbessern die Pipeline laufend.

Kundenseitiger Aufwand: Beispielbelege, Webservice-Zugang zum Testmandanten, ein Ansprechpartner für Stammdaten-Fragen. Bestehende myfactory-Einrichtung und Partner-Anpassungen bleiben unberührt.

Häufige Fragen

Ersetzt die Pipeline den myfactory E-Rechnungseingang?

Nein — sie ergänzt ihn. Strukturierte E-Rechnungen gehören in den Standardprozess; die Pipeline übernimmt alles, was unstrukturiert ankommt: Bestellungen, freie PDFs, Lieferscheine, Auslandsbelege.

Welche Belegarten können in myfactory angelegt werden?

Im Fokus stehen Verkaufsbelege aus Kundenbestellungen sowie Einkaufs- und Wareneingangsbelege. Der konkrete Belegfluss (Belegarten, Nummernkreise, Workflows) wird im Pilot am Testmandanten abgestimmt.

Wir sind in der Schweiz — was ist mit QR-Rechnungen?

Die QR-Rechnung strukturiert Zahlungsdaten, keine Positionen — für die Erfassung ins ERP hilft sie nicht. Die Pipeline liest Schweizer Belege inklusive der üblichen Formate (CHF, Apostroph-Tausendertrenner) und übergibt geprüfte Daten an myfactory. Hintergrund: E-Rechnung und Schweiz

Wie zuverlässig ist die Erfassung?

Der Maßstab ist nicht „99 % Genauigkeit“, sondern null unentdeckte Fehler unter den automatisch angelegten Belegen: Arithmetik-Prüfung, Stammdaten-Abgleich und Quellen-Grounding leiten jeden zweifelhaften Beleg in die Review-Maske. Warum das der richtige Maßstab ist →

Was kostet das?

Einmalige Projektkosten plus fixe Betriebskosten — keine Gebühr pro Dokument. Erste Wirtschaftlichkeitsrechnung mit den eigenen Belegzahlen im Erstgespräch; Rechenlogik offen dokumentiert.

20 Minuten, eine ehrliche Einschätzung

Bringt zwei, drei typische Belege mit — wir sagen euch im Erstgespräch, was automatisierbar ist, was es kostet und ob es sich rechnet. Wenn nicht, sagen wir auch das.