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Lösung · SAP Business One

PDF-Belege automatisch in SAP Business One erfassen

Kundenbestellungen, Eingangsrechnungen und Lieferscheine kommen als PDF — und werden von Hand in B1 eingegeben. Die kitun Dokumenten-Pipeline liest diese Belege template-frei aus, prüft jede Position deterministisch und legt die Belege über die offiziellen SAP-Schnittstellen an. On-premise, mit Open-Weights-Modellen: Kein Dokument verlässt das eigene Netzwerk, keine Gebühr pro Beleg.

Template-frei
Neue Absender ohne Einrichtung
On-premise
Open-Weights-Modelle auf eurer Hardware
0 % unentdeckte Fehler
Als Betriebsziel, nicht als Werbeversprechen
Keine Stückpreise
Fixe Kosten statt Volumenstaffeln
Direkt im ERP
Anlage über offizielle Schnittstellen

Was SAP Business One heute schon kann

Ehrliche Bestandsaufnahme, bevor irgendetwas gebaut wird:

  • E-Rechnungen und elektronische Belege: Über den Electronic Document Import verarbeitet B1 strukturierte Formate je nach Lokalisierung — dafür braucht es keine KI.
  • Document Information Extraction (SAP BTP): SAP bietet eine eigene Belegerkennungs-Integration für Eingangsrechnungen an. Sie ist ein Cloud-Service auf der SAP Business Technology Platform, separat lizenziert, fokussiert auf Kreditorenrechnungen (PDF/Scan → Entwurf in B1).

Wer ausschließlich Eingangsrechnungen automatisieren will und kein Problem damit hat, dass Belege in die SAP-Cloud fließen, sollte diese Option kennen und prüfen.

Die Lücke — und wofür die Pipeline gebaut ist

Drei Anforderungen deckt der Standard nicht ab:

  1. Verkaufsaufträge: Kundenbestellungen, die als PDF eingehen und in B1 als Verkaufsauftrag angelegt werden müssen — mit Positionsabgleich gegen den Artikelstamm und Kunden-Artikelnummern-Zuordnung. Das ist im Mittelstand der häufigste und teuerste Erfassungsfall, und genau hier gibt es keinen B1-Standardweg.
  2. On-Premise-Pflicht: Wenn Belege — Konditionen, Preise, Kundenbeziehungen — das Haus nicht verlassen dürfen, scheidet jede Cloud-Extraktion aus. Die kitun-Pipeline läuft vollständig im eigenen Netzwerk, auf eigener Hardware.
  3. Alle Belegarten, ein System: Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Gutschriften und Schweizer Belege (keine E-Rechnungspflicht, QR-Rechnung ohne Positionsdaten) — eine Pipeline, ein Betriebsmodell, statt je Belegart ein Tool.

So funktioniert die Pipeline mit SAP Business One

  1. Eingang: Belege kommen per E-Mail-Postfach, Ordner oder Scan. Dubletten werden vor jeder Verarbeitung erkannt (Datei-Hash).
  2. Extraktion — lokal: Layout-Parsing und KI-Extraktion laufen on-premise mit Open-Weights-Modellen. Template-frei: neue Absender und geänderte Layouts ohne Einrichtung.
  3. Validierung: Deterministische Prüfung jeder Position (Menge × Preis = Summe), Abgleich gegen Artikel- und Geschäftspartnerstamm in B1, Belegbarkeit jedes Werts gegen den Originaltext. Unsichere Belege gehen in eine Review-Maske statt ungeprüft ins System.
  4. Anlage in B1 — über die offiziellen Schnittstellen: Geprüfte Belege werden über die Service Layer (REST/OData) bzw. die DI API als Beleg angelegt — Verkaufsauftrag, Einkaufsbeleg, Wareneingang. Dabei greifen sämtliche B1-Geschäftsregeln und Validierungen, exakt wie bei manueller Eingabe. Kein direkter Datenbankzugriff — die Pipeline respektiert die SAP-Supportrichtlinien vollständig.

Das Ergebnis: Belege erscheinen in B1 wie von Hand erfasst — nur Minuten nach Eingang, rechnerisch geprüft und mit Quellbeleg verknüpft.

On-premise: Datenschutz als Architektur, nicht als Versprechen

Extraktion und Validierung laufen auf eigener Hardware (eine GPU-Workstation oder kompakte KI-Appliance genügt für mittelständische Volumina). Open-Weights-Modelle statt Cloud-APIs: keine Drittstaaten-Transfers, kein Auftragsverarbeitungs-Geflecht, keine Stückpreise — und das Modell bleibt eine austauschbare Komponente, nicht an einen Anbieter gebunden. Mehr zur On-Premise-Architektur →

Ablauf und Aufwand

  • Pilot (2–3 Wochen): ~10 echte Belege, Gold-Set, End-to-End bis zum Belegentwurf in B1.
  • Validierung: ~100 Belege inkl. unbekannter Absender; Kennzahlen und Schwellen-Kalibrierung.
  • Produktivbetrieb: Go-live mit Review-Queue; Korrekturen verbessern die Pipeline laufend.

Aufwand auf Kundenseite: Beispielbelege bereitstellen, ein Ansprechpartner für Stammdaten-Fragen, Service-Layer-Zugang (Testsystem). Kein Eingriff in bestehende B1-Anpassungen.

Häufige Fragen

Welche B1-Versionen und Deployments werden unterstützt?

Die Anbindung erfolgt über Service Layer bzw. DI API — verfügbar für SAP Business One on-premise wie für gehostete Installationen. Details (Version, Datenbank-Variante) klärt das Erstgespräch anhand der konkreten Installation.

Schreibt die Pipeline direkt in die B1-Datenbank?

Nein, bewusst nicht. Belege werden ausschließlich über die offiziellen Schnittstellen angelegt, damit alle Geschäftsregeln greifen und der SAP-Support unberührt bleibt.

Was passiert mit Belegen, die das System nicht sicher lesen kann?

Sie landen vorausgefüllt in einer Review-Maske (Beleg neben Daten, Abweichungen markiert) und werden in Sekunden geprüft. Ziel ist nicht „100 % Genauigkeit“, sondern null unentdeckte Fehler unter den automatisch angelegten Belegen — warum das der richtige Maßstab ist.

Wir nutzen bereits die SAP Document Information Extraction — lohnt sich das trotzdem?

Möglich: Die Pipeline ergänzt dann die Verkaufsseite (Kundenbestellungen) und die Belegarten jenseits der Kreditorenrechnung — oder ersetzt die Cloud-Verarbeitung, wo On-Premise gefordert ist.

Was kostet das?

Einmalige Projektkosten plus geringe Betriebskosten (Hardware, Strom, Wartung) — keine Stückpreise pro Dokument, keine Volumenstaffeln. Eine erste Wirtschaftlichkeitsrechnung mit den eigenen Belegzahlen entsteht im Erstgespräch; die Rechenlogik ist offen dokumentiert.

20 Minuten, eine ehrliche Einschätzung

Bringt zwei, drei typische Belege mit — wir sagen euch im Erstgespräch, was automatisierbar ist, was es kostet und ob es sich rechnet. Wenn nicht, sagen wir auch das.